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ImPulsTanz 2021: Zurück in die Zukunft in der dritten Festivalwoche

In der dritten ImPulsTanz-Woche richten zahlreiche Tanz-und Performance-Stücke den Scheinwerfer auf die Vergangenheit und die Zukunft. Mit zwei Festen zum 100-jährigen Geburtstag von Joseph Beuys und Stanisław Lem. Mit Rückblicken auf das eigene künstlerische Schaffen von Anna Huber, auf persönliche Liebesgeschichten von Kaori Ito und Théo Touvet, auf große Klassiker von Marco Berrettini, auf das popkulturelle Erbe mit Raja Feather Kelly und auf das Leben unseres Freundes Ismael Ivo. Und mit Perspektiven in die Zukunft mit zwei Uraufführungen von Willi Dorner und der PLASTIC PARTY VIENNA und spannenden Zusammentreffen mit außerirdischen Wesen bei Malika Fankha, Karol Tymiński und dem Klangforum Wien.

Der Donnerstag, der 29. Juli startet mit der ersten von insgesamt drei Vorstellung (31. Juli, 14:00 und 19:00 Uhr) von Malika Fankhasund Karol TymińskisHommage an den Science-Fiction-Autor Stanisław Lem im ehemaligen Gustinus-Ambori-Museum im Auguarten. In der zweiteiligen Performance begegnen Aliens der Musik von Wojtek Blecharzund MikołajLaskowskiinterpretiert vom Klangforum Wien. Letzteres verschafft am 30. Juli im Odeon dem Autor erneut in einem einmaligen Konzert Gehör.Aufgrund des großen Ansturms auf Dada MasilosTHE SACRIFICEfindet am 29. Juli im Volkstheater eine Zusatzvorstellung statt. Zudem am 30. und 31. Juli zu sehen. Zeitgleich durchtanzt in Stations die legendäre Louise Lecavalierim Akademietheater technisch brillant vier Körperzustände –fließend, kontrolliert, meditativ und obsessiv. Die zweite Vorstellung ist am 31. Juli. Nur ein einzigesMal zeigt Thomas Hauertam 29. Juli im Schauspielhaus in seiner Choreografie (sweet) (bitter)den lustvollen Schmerz der Liebe zu barocker Musik. Im Double Feature mit ihm ist anschließend Cristina CapriolisScary solozu erleben –furchterregend und zugleich furchtlos.

Der ImPulsTanz-Wochenstart am Donnerstag, dem 29. Juli hält auch eine weitere Produktion der [8:tension] Young Choreographers’ Series bereit: In Idio ChichavasStück Sentido Unico zeigen und tanzen Mai-Júli Machado Nhapulound Vasco AntônioSitoeim Schauspielhaus durchaus mit Humor die Herausforderungen des menschlichen Zusammenseins und die Konflikte zwischen Ausbeutung, Religiosität, Identität und Marginalisierung (zweite Vorstellung am 31. Juli). Darüber hinaus ist Lau Lukkarilas NYXXXein letztes Mal im Kasino am Schwarzenbergplatz zu sehen. Ab 22:00 Uhr öffnen sich –wie jeden Tag bis 15. August –die Türen der ImPulsTanz Festival Lounge im Kursalon Wien im Stadtpark, diesmal mit einem Live-Konzert von Synesthetic Ivound Caorlian den Turntables.

Am Freitag, dem 30. Juli sind ab 15:00 Uhr erneut die beiden MusikvideoprogrammePop Art undI Likesowie der Film Letters from the Continentvon Faustin Linyekulaim mumok kino zu sehen. Abends findet das erste von zwei (am 31. Juli) Showings von Meg Stuarts The matter labim WUK statt. Mit dabei sind MoriahEvans, MiekoSuzuki, VariniaCantoVila, EdnaJaimeund ClaireVivianneSobottke. Der Abend klingt in der ImPulsTanz Festival Lounge mit der ersten Extended-Nacht aus. Live on Stage ist GNUČČIinklusive Tänzer*innen, mit dabei als DJ-Support sind Dalia Ahmedund DJ Phekt von FM4.

Einen Blick in die eigene künstlerische Vergangenheit, nämlich ins Jahr 1998, wirft Anna Huber mit ihrem Stück unsichtbarst2am Samstag, dem 31. Juli und am Montag, dem 2. August im Leopold Museum. Noch 60 Jahre weiter zurück geht Eva-Maria Schaller mit Recalling Her Dance. Darin begegnet sie einmalig am 31. Juli im MuTh der Choreografin und Widerstandskämpferin Hanna Berger. In die Gegenwart holt uns Raja Feather Kelly im Kasino am Schwarzenbergplatz mit Hysteria (Ugly Part 2)und thematisiert –nun ganz in pink im zweiten Teil seiner UGLY-Trilogie –die Verdrängung der afroamerikanischen Subjektivität in der Popkultur (zweite Vorstellung am 2. August). Musikalisch schließt Ivo Dimchevmit seinem Konzert Halalim Odeon an. Ein weiteres folgt von Eli Preisin der Festival Lounge mit DJ-Support und Beats von DJ Hauswein.

Am Sonntag, dem 1. August wird dem im April verstorbenen Festivalmitbegründer Ismael Ivogedacht. Auf der Bühne des Volkstheaters sind GermaineAcogny, JoseAgudo, IvoDimchev, ChrisHaringundLiquid Loft, Raja Feather Kelly, das Klangforum Wien,Koffi Kôkô, Louise Lecavalier, Susanne Linke, Dada Masilo, Breanna O’MaraunddiePina Bausch Foundation, AkemiTakeyaundDidi Kern, Doris Uhlich sowie Wim Vandekeybus undUltima Vez. Eintritt frei!

Ein Theaterskandal aus dem Jahr 2004 ist am Montag, dem 2. und erneut am Mittwoch, dem 4. August von Marco Berrettiniim Akademietheater zu sehen –zur Musik von u. a. Dean Martin bieten die Darsteller*innen mit No Paraderan(k)eine satirische Show.

Ins Reich der Liebe gleiten die Tänzerin Kaori Itound der in der Wiener Staatsoper umjubelte Puck in Benjamin Brittens A Midsummer Night’s DreamThéo Touvet mit Fire me upam Dienstag, dem 3. und am Donnerstag, dem 5. August im Odeon. Mit TRACESist ebenfalls am 3. August und in zwei weiteren Vorstellungen am 4. (Zusatz) und am 5. August ein absoluter ImPulsTanz-Publikumsliebling zu Gast: Wim Vandekeybus bringt wilden Tanz, energiegeladene Körper, brachiale Szenen und einen Tanzbären ins Volkstheater. Auch am 3.und 5. August fährt Deborah Hazlerin That Rant and Rave im Schauspielhaus aus der Haut und im Anschluss daran geht Marc OosterhoffsTake Care Of Yourself unter die Haut.






Alias Cie / Guilherme Botelho (CH/BR)  Normal. © Gregory Batardon
*Melk Prod. / Marco Berrettini (CH)  No Paraderan © Sylvie Friess


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  • Tamara Alegre (CI/CH), Lydia Östberg Diakité (NO/SE), Nunu Flashdem (UK/CH), Marie Ursin (NO), Célia Lutangu (BE/CH)  FIEBRE [8:tension] Young Choreographers’ Series © Nelly Rodriguez
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  • *Melk Prod. / Marco Berrettini (CH)  No Paraderan © Sylvie Friess
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  • Alias Cie / Guilherme Botelho (CH/BR)  Normal. © Gregory Batardon
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  • Jérôme Bel (FR)  Isadora Duncan © Camille Blake
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