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HOCHsommer 2020 ABOUT NATURAL LIMITS

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    08.08.2020 - 16.08.2020

CHRISTIAN RUSCHITZKA. MECHANISCHE LANDSCHAFTEN
Als Bildhauer umkreist Christian Ruschitzka (AUT) mit Witz und Ironie, kritisch und reflektiert zugleich den Begriff der Skulptur. Der Schüler von Helmut Gsöllpointner (Meisterklasse Metall, HFG für Kunst und Industriedesign, Linz) und Bruno Gironcoli (Meisterklasse Bildhauerei, Akademie der Bildenden Künste Wien) zeigt im Rahmen von HOCHsommer 2020 aktuelle Arbeiten aus seinem fortlaufenden Zyklus „Mechanische Landschaften“. Mit der Haltung „Die Skulptur muss vom Sockel“ greift Christian Ruschitzka in bestehende Landschaften ein. Diese Interventionen sind sowohl hinsichtlich der vorzubereitenden Maßnahmen als auch hinsichtlich der Durchführung mehr oder weniger aufwändig. Sie sind temporär und performativ, weshalb sie Ruschitzka am Ort des Geschehens filmisch dokumentiert. Neben aktuellen Werken zeigt der in Wien und im Südburgenland lebende Künstler auch Zeichnungen und Videoarbeiten.

LANDART EISENBERG, Unterberg 2, 8383 St. Martin an der Raab / Eisenberg, landarteisenberg.com

CATRIN BOLT, BEGI GUGGENHEIM. MOVE ON
Neben dem Begriff des erweiterten öffentlichen Raums und der konzeptuellen Befragung von Ausstellungen erforscht Catrin Bolt (AUT) das Potenzial von Kunst in Alltagsräumen. Immer wieder zweckentfremdet sie Alltagsgegenstände auf humorvolle, ironische und spielerische Weise und wertet sie so symbolisch um. Mit Hilfe der Fiktion, dem Fake und der subtilen Irritation „stört“ sie unsere konventionellen Sehgewohnheiten und “trotzt” den gesellschaftlichen Gegebenheiten neue Sichtweisen ab. Für den Skulpturenpark LandARTEisenberg fertigt die Künstlerin einen Kastenwagen aus den Teilen eines Einbauschrankes, der einen Monat lang zu sehen ist. Der aus Georgien stammende und in Wien lebende Künstler Begi Guggenheim alias Giorgi Piralishvili (GEO/AUT) realisiert zur selben Zeit im Skulpturenpark eine Stahlskulptur, die bis zum 31. August 2020 besichtigt werden kann. Begi Guggenheims Skulpturen vermitteln eine stringente obsessive Haltung und wirken formal wie postfuturistische Fundstücke aus fernen Kulturen. Der von Peter Pilz ins Leben gerufene LandARTEisenberg präsentiert Werke von nationalen und internationalen KünstlerInnen auf einem zehn Hektar großen Gelände, dass durch eine Talsenke und einen Teich geteilt ist. Mittlerweile sind dort weit über 20 Werke entstanden, die sich auf unterschiedliche Weise, und im Gedanken an die LandArt-Ausstellung, mit der Topografie des Dreiländerecks auseinandersetzen.

KUNSTFENSTER GNAS, Gnas 20, am Marktplatz, 8342 Gnas

UTE MÜLLER. KUNSTFENSTER #5
Seit August letzten Jahres hat die Marktgemeinde Gnas einen Kunstraum im Schaufenster, der von Michaela Leutzendorff-Pakesch regelmässig kuratiert wird. KUNSTFENSTER #5 ist der aus Graz gebürtigen Malerin Ute Müller (AUT) gewidmet. Ute Müllers Malerei zeigt einander überlagernde Farbspuren, die sich, in vielen Schichten aufgetragen, im Dunkel des Bildgrundes zu verlieren scheinen. Mitunter glaubt man Konturen oder Gegenstände zu erkennen, die sich jedoch im Labyrinth des Malflusses auflösen. Die Künstlerin reflektiert in ihren Arbeiten die Geschichte der künstlerischen Gattungen und Stile sowie ihre Entgrenzungen und Präsentationsweisen.

ZOLLAMT, Stadtgrabenstraße 33, 8490 Bad Radkersburg, zollamt.tv

ZOLLAMT GYMNASTIK: ONLINE-ACTION-TEACHING „Gymnastik gegen das Habenwollen“ von und mit Bazon Brock. Eine Kooperation von ZOLLAMT mit DENKEREI und DORF.TV
"Es wird immer mehr produziert. Die Produkte der Konsumkultur können aber nur kurzfristig das Aneigungsverlangen befriedigen. Deshalb ist es notwendig, eine Gymnastik gegen das Habenwollen auszubilden: die Wegwerfbewegung. Tägliche Übung bringt weit. Man fängt bei sich selber an, seinen Schuhen, Möbeln, Kleidungsstücken. Utensilien, öffnet das Fenster zum Hof und auf geht‘s. Es liegt nahe, Gegenstände dafür zu benutzen, die schon ihrem Charakter nach zum Wegwerfen bestimmt sind wie Papierkleider, Papiermöbel usw.“, Bazon Brock, „Denker im Dienst“, „Künstler ohne Werk“, Kunsttheoretiker und einer der prominentesten Vertreter der Fluxus-Bewegung. Mit ZOLLAMT GYMNASTIK wird ein neuer Ausbildungszweig in Richtung Leibesübung und Grenzerfahrung geschaffen. Dabei bieten die geografischen, politischen, natürlichen und körperlichen Grenzen das „zollamtlich-ideale Gymnastikfeld“ der Zukunft. Das mehrjährige Forschungsprojekt GYMNASTIK eröffnet Bazon Brock (GER) mit einer Gymnastikstunde der besonderen Art: „Gymnastik gegen das Habenwollen“. Als ONLINE-ACTION-TEACHING ausgeführt bildet es eine Kooperation von ZOLLAMT, DENKEREI und DORF.TV. Mit im Team sind neben Bazon Brock, Helene Baur (AUT), Joachim Baur (AUT), Fina Esslinger (AUT), Andrea Haberl-Zemljič (AUT/SLO), Karmen Jančar (SLO), Katharina Ratschiller (AUT), Georg Ritter (AUT), Marina Sawall (GER), Andrea Schabernack (AUT), Franz Spielbichler (AUT) und Walter Verhovnik (AUT). Bereits zum ersten Mal aufgeführt wurde das Aktionslehrstück 1962 in Frankfurt am Main. Die Vermittlungsform des Action Teachings (Aktionslehrstück) ist ein zentraler Teil in Bazon Brocks gleichnamigen Buch „Ästhetik als Vermittlung“ (1977). Kernthese des Aktionslehrstücks: Das Publikum wird zum eigentlichen Akteur. „Die Brocksche Wegwerfbewegung zielt nach vorn, denn wir wollen nicht an die Dinge unsere Erinnerungen binden, sondern an uns selber: an unsere Gesten, unseren sprachlichen Ausdruck, an Mimik und Verhalten. Wer nur sein Leben auf seine jeweilige Umgebung projiziert, der wird bald nichts mehr in den Händen haben. Die meisten Leute machen deshalb nur etwas aus ihrer Wohnung, nichts aber aus sich selbst“, Bazon Brock.






  • 08.08.2020 - 16.08.2020
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  • Leitsujet / HOCHsommer 2020: © Christian Ruschitzka, L'Effet Papillon, 2008, Mechanische Landschaft, Jökulsarlon, Island (Filmstill)
    Leitsujet / HOCHsommer 2020: © Christian Ruschitzka, L'Effet Papillon, 2008, Mechanische Landschaft, Jökulsarlon, Island (Filmstill)