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ERFOLGREICHES DIGITALES MUSEUM 2020 UND JAHRESPROGRAMM 2021 RÜCK- UND AUSBLICK IN DEN TIROLER LANDESMUSEEN

Die Besucherzahlen zeigen deutlich: Die Tiroler Landesmuseen konnten im Jahr 2020 nur bedingt physisch erlebt werden, die Besucherinnen und Besucher entschieden sich stattdessen aber für das digitale Angebot. Neue Online-Formate wie digitale Führungen und Eröffnungen, Online-Ausstellungen, Podcasts und interaktive Formate zeigten sich erfolgreich. Vor dem ersten Lockdown konnte im Jänner und Februar 2020 noch ein Besucherplus von +17% gegenüber dem Vorjahr erreicht werden. Insgesamt besuchten 126.901 Personen die 18 Sonderausstellungen, Sammlungspräsentationen und Interventionen. Im digitalen Raum – Webseite, Social Media, Podcasts – wurden die Tiroler Landesmuseen mehr als 80.000 Mal besucht, was etwa 10% des gesamten digitalen Engagements entspricht.

Als am 13. März 2020 die Häuser coronabedingt geschlossen wurden, war sofort klar: Die Tiroler Landesmuseen wollen ein digitales Alternativprogramm bieten. „Soziale Medien waren früher privat, inzwischen sind sie jedoch gesellschaftspolitisch relevant und ein bedeutender Teil des beruflichen, musealen Alltags“, so Mag. Dr. Peter Assmann, Direktor der Tiroler Landesmuseen. „Die digitalen Besucherzahlen zeigen, dass wir diese neue Herausforderung gut bewältigen konnten. Mit einem ansprechenden Online-Programm konnten wir die Besucherinnen und Besucher motivieren, zwischen den Lockdowns wieder ins Museum zu gehen.“

Schon am dritten Tag des ersten Lockdowns startete das intensivierte Online-Programm, es wurden neue Formate entwickelt, die langfristig fortgeführt werden. „Wunderbar zu sehen, was alles möglich ist im digitalen Raum. Die Tiroler Landesmuseen haben umgehend auf die neuen Gegebenheiten reagiert und den Tirolerinnen und Tirolern trotz geschlossener Pforten vielfältigen Kunstgenuss beschert – ein notwendiges Nahrungsmittel für alle Kunst- und Kulturinteressierten in dieser Krise! Das bestätigen auch die hohen Besucherzahlen in den virtuellen Räumen. Natürlich ist das Live-Erlebnis in einem Museum ebenso wenig ersetzbar wie in der Musik oder darstellenden Kunst, und doch hat der virtuelle Besuch einer Ausstellung auch viele Vorteile, die nun deutlich werden: zeitlich und örtlich unabhängige Erreichbarkeit, spannend aufbereitete Hintergrundinformationen kompakt und bequem zugänglich gemacht, neue Perspektiven und andere Sehgewohnheiten, die zum Tragen kommen und das eigene Verhältnis zur bildenden Kunst um zusätzliche Dimensionen erweitern“, so Landesrätin Dr.in Beate Palfrader.

POSITIVE ZAHLEN IM DIGITALEN MUSEUM

Seit Beginn des ersten Lockdowns konnten sich die Tiroler Landesmuseen über beacht­liche Zeiträume hinweg vor einigen anderen namhaften österreichischen Museen platzieren und die Zielgruppe auf weitere Teile der Tiroler Bevölkerung ausbauen. Insgesamt besuchten im Jahr 2020 mehr als 80.000 Menschen das digitale Museum. Als digitale Besucherinnen und Besucher wurden dabei diejenigen erfasst, die nicht nur an den digitalen Angeboten „vorbeispaziert“ sind, also zum Beispiel eine Werbung auf Social Media gesehen oder geliked haben, sondern tatsächlich in das Online-Museum „eingetreten“ sind. Sie haben aktiv an Online-Eröffnungen teilgenommen, eine Online-Ausstellung besucht, Online-Führungen mitgemacht, Podcasts gehört, den Museumsblog gelesen oder Kunst- und Kulturvideos angesehen.

ERFOLGREICHER SOMMER IN DEN TIROLER LANDESMUSEEN

Das kostenlose und für alle zugängliche Digitalprogramm konnte das budgetäre Defizit, das durch die Schließtage entstanden ist, nicht ausgleichen, erfüllte aber das Ziel, vor allem die regionale Bevölkerung weiterhin mit hochwertiger Kunst und Kultur zu versorgen – und der Aufruf, die Museen nach der Wiedereröffnung vor Ort zu besuchen, gelang. Im Sommer wurde die lokale Bevölkerung eingeladen, die digitalen Inhalte wieder analog im Museum zu erleben. Der Kunst- und Kulturpass „Urlaub im Museum“ ermöglichte einen unlimitierten Besuch aller fünf Häuser der Tiroler Landesmuseen im Juli und August. Zusätzlich öffnete der „Kultursommer im Zeughaus“ den Zeughaus-Innenhof für verschiedene Tiroler Kultureinrichtungen: 9.029 Besucherinnen und Besucher genossen Theaterstücke, Kinofilme, Kabarett und Konzerte unter freiem Himmel. Im Ferdinandeum konnten im August 2020 sogar mehr Einnahmen verzeichnet werden als im August des Vorjahres.

KÜNSTLERISCHE SIGNALE IM STADTRAUM






  • 28.01.2021
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    Tiroler Landesmuseen »

    TIROL PANORAMA MIT KAISERJÄGERMUSEUM
    Riesenrundgemälde, Ausstellung zum Mythos Tirol, Kaiserjägermuseum
    MI - MO, 9 - 17 UHR
    BERGISEL 1-2
    6020 INNSBRUCK 



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Prof. Peter  

Geboren am 31. Dezember 1917 in Spittal an der Drau. Nach

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  • Bis zum Ende des ersten Lockdowns wurden in den Tiroler Landesmuseen zahlreiche Digitalangebote entwickelt, die ab Mai 2020 mit dem analogen Programm verknüpft wurden. Landesrätin Beate Palfrader, Direktor Peter Assmann und Vorstandsvorsitzende Barbara Psenner (v. l. n. r.) vor der Wiedereröffnung im Volkskunstmuseum am 14. Mai.   © Tiroler Landesmuseen
    Bis zum Ende des ersten Lockdowns wurden in den Tiroler Landesmuseen zahlreiche Digitalangebote entwickelt, die ab Mai 2020 mit dem analogen Programm verknüpft wurden. Landesrätin Beate Palfrader, Direktor Peter Assmann und Vorstandsvorsitzende Barbara Psenner (v. l. n. r.) vor der Wiedereröffnung im Volkskunstmuseum am 14. Mai. © Tiroler Landesmuseen
    Tiroler Landesmuseen
  • Gelatin Studio, 2008  © Maria Ziegelböck
    Gelatin Studio, 2008 © Maria Ziegelböck
    Tiroler Landesmuseen
  • MYX  © Gelatin, 2021
    MYX © Gelatin, 2021
    Tiroler Landesmuseen